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Honda stellte 2012 die CRF250L als „Weltmotorrad“ vor, das auf allen Märkten angeboten werden sollte. Es gibt passende Webseiten in Thailand, den USA oder England. Nur in Deutschland existierte kein Anlaufpunkt für Fans der CRF, von hastig eingerichteten kleinen Ecken in Fremdforen abgesehen.

Das möchte ich gerne ändern.

Ich heiße Micha und fahre Motorrad, seit ich zwanzig bin -das sind nun fast 35 Jahre. Ich hatte nie einen Supersportler, ich hatte nie einen Chopper, aber ich hatte eine solche Menge „normaler“ Motorräder, dass einem schwindlig werden kann.

Dazwischen immer wieder Enduros. Nein, keine „Reiseenduros“ vom Schlage eines Fünfzentner-Adventure-SUV. Auch keine „Sportenduro“, also einem Werkscrosser mit Alibibeleuchtung. Sondern leichte, wendige Maschinen für Alltag und leichtes Gelände. Denn das waren Enduros früher einmal. Robuste Begleiter, mit denen man wunderbar die Umgebung erforschen kann, mal über Feldwege, mal durch die Dörfer und mit einer Gepäckrolle auf dem Heck in den Urlaub.

Wer heute so etwas sucht, stellt fest, dass dieses Segment vorübergehend in Vergessenheit geraten ist. Nach Einstellung der KLX250, dem absehbaren Ende der Beta Alp und dem Scheitern der WR250 an Euro 4 scheint es, als hätte nur Honda noch Interesse an diesem Bereich. Royal Enfield, Suzuki und BMW kontern mit Motorrädern, die optisch auf „Abenteuer“ machen, aber abseits der Straße nicht viel verloren haben. Dünne Gabel, kleine Räder, über 180 Kilo. Das will ich nicht.

Wenn es zwei Menschen gibt, die mir Appetit auf die CRF250L machten, dann sind es Steph und Svenja. Steph Jeavons war im März 2014 die erste, die mit einer CRF250L auf Weltreise ging. Sie fuhr 88.500 km und kam nach vier Jahren an einem kalten Märztag wieder am Ace Cafe in London an. Nach ihrer Aussage ohne jede Panne. Bis dahin schien mir eine solche Haltbarkeit bei einer 250er Serienenduro kaum vorstellbar. Die zweite ist Svenja „Svendura“ gewesen. Sie schreibt seit langem Enduroblogs und hat eine der besten Vergleichsseiten zu leichten Enduros gestaltet. Svenja fuhr KLX250 und immer, wenn ich über eine Enduro nachdachte, kam ich auf ihre Seite zurück. Irgendwann dann kaufte ich mir doch lieber eine CRF250L -als Honda-Fan ein logischer Weg. Als ich mal wieder Svenjas Seite aufrief, sah ich, dass sie selbst gerade auf die CRF250 Rally umgestiegen war…

Inzwischen gibt es eine ganze Reihe Fernreisender auf Hondas kleinem Abenteurer und es wird Zeit, der CRF mal ein Denkmal zu setzen:

Willkommen auf crf-fahrer.info!

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